(Verkürzte) Berufslehren

Ein Teil der Mittelschulabgänger/-innen entscheidet sich, nach dem Abschluss der Mittelschule eine Berufslehre (Grundbildung) zu absolvieren. Wer eine Fachhochschule anstrebt, schlägt damit zwei Fliegen auf einmal: Einen Lehrabschluss mit eidg. Fähigkeitszeugnis und die für gymnasiale Maturand/-innen erforderliche mindestens einjährige berufsspezifische praktische Erfahrung für das Studium an einer Fachhochschule.

In vielen Bereichen sind verkürzte Lehren für Mittelschulabgänger/-innen möglich, müssen aber individuell mit dem Lehrbetrieb und dem/der Kantonalen Berufsinspektorat vereinbart werden. Möglich sind beispielsweise verkürzte Lehren zur/zum Kauffrau/Kaufmann, zur Bauzeichner/in oder zum Pharma-Assistent/in. In der Regel wird ein Jahr der Lehre erlassen. Die Auszubildenden müssen aber den Stoff aus dem ersten Ausbildungsjahr aufarbeiten und zum Teil Kurse nachholen.

Der Verband der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie Swissmem hat für gymnasiale Maturand/-innen unter dem Titel «way up» ein festes Programm verkürzter Berufslehren im technischen Bereich eingerichtet. Das zweijährige Programm für die Grundbildungen

  • Automatiker/-in
  • Elektroniker/-in
  • Informatiker/-in
  • Konstrukteur/-in
  • Polymechaniker/-in

schliesst ebenfalls mit dem eidg. Fähigkeitszeugnis ab und eröffnet somit ebenfalls den Zugang zur Fachhochschule.

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