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Beratungsdienste für Ausbildung und Beruf Aargau

Finanzierung

Für die Finanzierung der beruflichen Erstausbildung (Berufsausbildung, Studium / Ausbildung nach gymnasialer und Fachmatur) sind grundsätzlich die Eltern zuständig (nach ZGB, Art. 276 und 277).

Sind die Eltern wegen zu geringen finanziellen Möglichkeiten nicht im Stande, die geforderte Unterhaltspflicht zu erfüllen, können auf Antrag Unterstützungsbeiträge vom Wohnsitzkanton in Form von Stipendien gewährt werden.

Wird das Studium als Zweitausbildung erachtet, werden Personen mit eingeschränkten finanziellen Mitteln vom Wohnsitzkanton Unterstützungsbeiträge in Form von Darlehen zugestanden.

Während eines Studiums ist es Studierenden zumutbar, durchschnittlich im Umfang von 20% einer Erwerbsarbeit nachzugehen und so einen Beitrag zur Studienfinanzierung beizutragen, um die Eltern in ihrer Unterhaltspflicht zu entlasten.

Viele Studierende arbeiten in den Semesterferien oder über das Studienjahr verteilt, auch wenn die Studiengänge an den Universitäten und die meisten an den Fachhochschulen Vollzeitstudien sind. Das Nachgehen einer Erwerbsarbeit erleichtern berufsbegleitende und Teilzeitstudiengänge, die aber mit ganz wenigen Ausnahmen nur an Fachhochschulen angeboten werden, und dies v. a. in den Bereichen Technik und Wirtschaft. Als Alternative kann ein Fernstudium in Frage kommen, weil es oft eine Nebenbeschäftigung in relativ grossem Umfang ermöglicht.

Andere Finanzierungsmöglichkeiten

Stiftungen und die Hochschulen selber, die in begründeten Fällen z. B. die Bezahlung von Semestergebühren erlassen.

Für Temporärarbeitende wurde ein eigener Weiterbildungsfonds geschaffen, dazu finden Sie hier ausführliche Infos: Temptraining.

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Weitere Quellen