Skip to navigation (Press Enter) Skip to main content (Press Enter)
Beratungsdienste für Ausbildung und Beruf Aargau

Alternativen zum Studium

Sie möchten nicht an die Uni und trotzdem eine gute Ausbildung machen? Die Praxis interessiert Sie mehr als die Theorie, ein wissenschaftliches oder ein anwendungsorientiertes Studium können Sie sich kaum vorstellen? Und Sie möchten möglichst bald ins Berufsleben einsteigen?

Wenn Sie sich Alternativen zum Studium überlegen, finden Sie einen ersten Überblick auf dieser Kurzinfo:

(Verkürzte) Berufslehren

In vielen Bereichen sind verkürzte Lehren für Mittelschulabgänger/innen möglich, müssen aber individuell mit dem Lehrbetrieb und dem Kantonalen Berufsinspektorat vereinbart werden. In der Regel wird ein Jahr der Lehre und der Besuch der allgemeinbildenden Fächer an der Berufsfachschule erlassen.

Unter dem Titel «way up» sind um 2 Jahre verkürzte Berufslehren im technischen Bereich möglich, z. B.

  • Automatiker/in
  • Elektroniker/in
  • Informatiker/in
  • Konstrukteur/in
  • Polymechaniker/in
  • Zeichner/in («bau-up»)

Diese 2-jährigen Programme stehen ausschliesslich gymnasialen Maturanden/innen offen und schliessen mit dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) ab. Sie eröffnen den Zugang zu technischen Studiengängen an den Fachhochschulen.

Ausbildungen «on the job»

Einige Berufe kennen die Möglichkeit eines Direkteinstiegs; dabei werden Mittelschulabgänger/innen «on the job» ausgebildet, etwa als Sachbearbeiterin im kaufmännischen Bereich, Werbetexterin oder Web-Publisher. Spezifische Einstiegsprogramme bei Banken (Bankeinstieg für Mittelschulabsolventen BEM), Versicherungen (Versicherungsassistent/in VBV) und anderen Wirtschaftsbereichen (Postmaturitäre Wirtschaftsausbildung PWA) sind Alternativen wie auch Volontariate im Medienbereich.

Mit Ausbildungen «on the job» erwerben Sie sich keinen anerkannten Berufsabschluss, aber branchenspezifische Skills und Kompetenzen.

Höhere Berufsbildung

Die Ausbildungen an höheren Fachschulen (HF) und die Vorbereitung auf eidgenössische Berufs- oder höhere Fachprüfungen (BP oder HFP) setzen in der Regel einen Abschluss auf Sekundarstufe II (Berufslehre, FMS, WMS, Matur) voraus. Für die Aufnahme oder spätestens für die Prüfungszulassung ist häufig praktische Erfahrung im Berufsfeld erforderlich und oft muss ein Eignungsverfahren bestanden werden.